Hopper-Selbstbau: Der Snopper

Eigenbau und Modding Geschichten von Guns, Hoppern, Equipment.
FeKaliumnitrat
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Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#1

11.07.2018 00:13

Snopper
Der ultimative Snapshot-Hopper dem nur die Götter unter den Frontspielern würdig sind!
Er verbindet die Zuverlässigkeit eines VL Quantum mit der Leichtigkeit eines Maxxloaders.
7_Hub.jpg
Enthält folgende Allergene: Ironie, Blödsinn, sinn- und zweckbefreiter Spaß am Basteln. Bei akuter zerebraler Überforderung äussern Sie bitte das Safeword "Das ist doch garnicht Ligakonform!". Moin Moin Leute!

Jeder gute Frontspieler kennt doch das Problem: Snapshots wären viel schneller und präziser, wenn der fette Batzen
oben auf der Knifte nicht wäre; der nimmt einem die Sicht und macht das snappen träge. Kann man den nicht irgendwie
wegmachen? Das war der gedankliche Ausgangspunkt für dieses Projekt.

Folgendes war die Überlegung: Das gesamte Gewicht des Hoppers soll zusammen mit der Flasche in der Schulter liegen,
denn dort hat man die meiste Kraft. Ausserdem soll das gesamte Teil an der Flasche montierbar sein, denn so hält es bombenfest
am Setup. Auf dem Feedneck der Knifte steckt dann nur noch ein kleines Rohr, durch das die Paint vom Hopper zum Markierer
transportiert wird.

Das erste Design war relativ schnell und billig gemacht, aus Elektrikergips auf einer Flasche die grobe Form zusammengepatscht.
DCP_0009.JPG
Den billigen Gips kann man schnitzen, sodass man die grobe Form an Flasche und Markierer immer wieder ausprobieren und
korrigieren kann, bis alles sitzt wie es soll. Ziel war es, den Hopper so groß wie möglich zu machen, ohne dass er an Maske, Knifte
oder den Händen aneckt.
DCP_0008.JPG
Um an brauchbare Hopperschalen zu kommen, wurde der 10-Kilo-Gipsklumpen in mehrere Schichten Glasfasermatten und
Polyesterharz eingepackt. Dieser Verbundstoff ist ab einer gewissen Wandstärke (hier ca. 3mm) quasi unzerstörbar und ist
im weiteren Verlauf gleichzeitig gut zu bearbeiten. Ihr kennt diesen Kunststoff vielleicht von Auto-Modding und -Reparaturen,
dort wird es gerne benutzt weil es relativ flexibel ist und daher Stöße und Schläge gut aushält.
DCP_0018.JPG
Das Ganze wurde dann in der Mitte durchgesägt und die Kunststoffschalen mit einem absurden Maß an Gewalt von der
Vorlage runtergebrochen. Falls jemand diese Methode mal verwenden will: Die Vorlage vorher mit ein wenig Ton einschmieren
und vorm Abziehen der Schalen in Wasser einweichen lassen; das dürfte es um einiges leichter machen.
DCP_0014.JPG
DCP_0016.JPG
Und dann ist das Fundament des Loaders schon grob da.

Und das war schon die erste Episode zu diesem Projekt; Updates gibts planmäßig jeden Freitag.

Ich hoffe das hier weckt euer Interesse, rege Diskussion und Kommentare sind auf jeden Fall herzlich erwünscht.

Grüße
Jens
Zuletzt geändert von FeKaliumnitrat am 11.07.2018 10:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#2

11.07.2018 00:14

Episode 2

Um überall eine gleichmäßige Dicke des Kunststoffes ohne Fehlstellen zu erhalten, wurde die gesamte Vorlage vollständig
ummantelt - euch ist aber sicherlich bereits aufgefallen, dass ein Hopper sich deutlich leichter befüllen lässt, wenn er oben ein Loch hat.
Dieses muss jetzt im Nachhinein mit einer Lochsäge ausgeschnitten werden. In das Loch werden stabile Bögen aus Stahlblech eingesetzt
und mit Epoxidharz eingeklebt. Ein Vorteil von Polyester-Glasfaser-Verbundstoff als Schalenmaterial ist, dass 2K-Epoxidharz darauf
bombenfest hält, sodass sich damit stark belastbare Verbindungen herstellen lassen. Gleichzeitig lässt sich Epoxid gut als Spachtel
und Glättmasse benutzen, sodass kleinere Lücken und Fugen sich direkt mit beheben lassen.
DSCI2175.JPG
Und auf diese Öffnung passt nun das Speedfeed vom Halo/Reloader.
DSCI2177.JPG
Jetzt können zwar schon Mumpeln in den Loader reingefüllt werden; sie fallen aber direkt wieder unten raus, weil die zwei Halbschalen
noch nicht miteinander verbunden sind. Das muss natürlich geändert werden. Eine Möglichkeit wäre gewesen, die Hälften zu
verschrauben, wie man das von alten Loadern her kennt. Das ist aber nicht mehr ganz zeitgemäß, denn heutzutage muss sich schließlich
alles werkzeuglos wieder zerlegen lassen! Stattdessen kommt an die Rückseite ein stabiles Scharnier (sorry fürs unscharfe Foto):
DSCI2174.JPG
Damit haben wir jetzt einen aufklappbaren Hopper. An die Vorderseite kommt dann ein hochgradig geistreicher "Verschluss" (ich hab aus
einem zweiten Scharnier den mittleren Bolzen rausgeflext).
DSCI2167.JPG
Man kann also den Hopper zusammenklappen und in die Vorderseite einen Splint stecken, dann is dicht. Umgekehrt kann man den
Hopper aufklappen, indem man den Splint rauszieht. Das funktioniert sogar besser als gedacht, im geschlossenen Zustand ist da kein
Wackeln oder Klappern merkbar. Im nächsten Bild steckt da einfach nur ein Draht drin, später kommt da natürlich ein richtiger Federsplint
rein, der rutscht dann auch nicht mehr raus.
GFK-2.jpg
Als letztes für heute stellt sich die Frage, wie man das Ding stabil auf einer Flasche montiert bekommt. Da im unteren/äusseren Rand der
Hopperschale ohnehin nicht nennenswert Paint untergebracht werden kann, nimmt es effektiv keinen Platz weg, wenn man da auf der rechten
Seite einen Bolzen aus Edelstahl einsetzt. Auf die Art hat man eine stabile Verankerung in der Hopperschale.
DSCI2185.JPG
Passend dazu werden jetzt zwei Spanngurte genäht, jeweils mit der "Wolle" und den "Haken" von Klettverschlüssen:
DSCI2187.JPG
Die beiden Spanngurte kommen auf einen weiteren Edelstahlbolzen und dieser wird auf der linken Seite im Hopper befestigt.
DSCI2192.JPG
Auf der Innenseite wird alles sauber mit Polyesterspachtel versiegelt, sodass kein Dreck oder Matsch von aussen in den
Hopper rein kann. Die Spanngurte sind auf der linken Seite fest mit dem Hopper verbunden, werden einmal durch den
Bolzen auf der rechten Seite gezogen und können dann festgezogen und per Klett auf sich selbst befestigt werden (also
genau so wie bei Klettschuhen).
Um den Snopper auf einer Flasche zu montieren: Klettverschluss aufmachen, Snopper auf die Flasche stecken, Gurt festziehen, fertig.

Zugegebenermaßen ist das in erster Linie für Flaschen mit Bottlecover gedacht, ansonsten müssten auf die Innenseite
der Gurte noch eine Art Anti-Rutsch-Streifen; das hab ich bisher aber noch nicht ausprobiert.

Zum Schluss wurde das Loch fürs Befördern der Paint gefräst und grobe Unebenheiten der Schalen mit Glättspachtel
ausgebessert.
DSCI2160.JPG
Aber soviel erstmal für heute, nächstes Mal gehts dann schon an die Mechanik ...

Grüße
Jens
Zuletzt geändert von FeKaliumnitrat am 13.07.2018 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#3

11.07.2018 00:14

Episode 3

Für die Mechanik muss jetzt etwas her, das einerseits solide und zuverlässig läuft, das sich andererseits
aber auch leicht modifizieren lässt. Rotor und Spire sind zwar an sich zuverlässig und solide gebaut, scheiden
aber dennoch aus, weil sich die Innereien nicht problemlos zweckentfremden lassen.
Meine Wahl fiel auf das Innenleben eines Halo/Reloader. Der entscheidende Vorteil bei diesem ist, dass der
Drive Cone über einen Gummiriemen angetrieben wird - man hat dadurch recht viel Freiheit, was die
Lage und Ausrichtung des Motors und des Getriebes angeht.

Auf dem Bild sieht man den Drive Cone und unten rechts die Aussparung für den Motor. Das Getriebe sitzt auf der Rückseite.
DSCI2162.JPG
Als recht schwierig hat sich das Design der "hinteren Kante" herausgestellt. Zur Veranschaulichung: Der Drive Cone
bewegt sich im Uhrzeigersinn und schaufelt die nachfallende Paint nach oben. Auf der linken Seite braucht es daher
eine Trennwand, hinter der die Paint sauber aufgereiht steht. Der Knackpunkt war die untere Ecke dieser Trennwand;
wenn die einen falschen Winkel oder die falsche Länge hatte, ist entweder die Paint nicht schnell genug nachgerutscht
oder es gab massenweise Jams. Meine ersten Versuche sahen in etwa so aus wie das originale "Antijam" des Halo,
ausgerechnet das hat aber die meisten Jams hervorgebracht. Durch viel Rumprobieren bin ich letzten Endes hier gelandet:
DSCI2168.JPG
DSCI2169.JPG
Zugegebenermaßen ist dieses Design nicht sonderlich tiefgründig überlegt; es hat auf einmal angefangen gut zu funktionieren,
als ich den Winkel des "Antijam" (also die linke untere Ecke) stumpf und kurz genug gemacht hatte. Die Ecke ist deswegen so
problematisch, weil sie korrekt im Drive Cone liegende Bälle durchlassen und alle anderen rauswerfen muss, ohne dabei zu
verklemmen. Der mittige Einschnitt ist übrigens nötig für das Ein/Ausbauen des Drive Cone.
Oben drauf kommt noch der Ausgang für die Paint; quasi ein Steckplatz für das Rohr, das vom Hopper zum Feedneck des
Markierers führt. Hier mal ein Bild mit eingesetztem Motor; auf der Rückseite sitzt die Gearbox vom Halo/Reloader.
DSCI2171.JPG
Falls ihr euch wundert, warum der Kuntstoff am Ausgang so unsagbar dick ist: Ich war etwas paranoid, ob diese Stelle die Belastung
durch das Rohr aushält (wenn beim Spiel irgendetwas wackeln sollte, hebelt das Feedrohr nämlich in seiner Fassung rum). Ich hätte
an der Stelle sicherlich auch etwas an Gewicht sparen können ;-)

Zum Schluss kam noch die Fassung für die Elektronik. Um das geplante Board optimal betreiben zu können, war eine
9V-Spannungsversorgung geplant. Ich habe mir vom Großhändler noch einen deutlich besseren Motor als den vom Halo
organisieren können, für den ein 9V-Block zum Betrieb völlig ausreicht. Das ist gut, denn der originale Halo wird von einem
gigantischen, titanenschweren Klumpen aus 6 AA-Batterien betrieben.
Um die Batterie schnell und unkompliziert wechseln zu können, hab ich das Ganze als "Quickchanger" gebaut:
DSCI2180.JPG
Der 9V-Block steckt also einfach von oben im Hopper; zum Wechsel einfach rausziehen und neue reinstecken. Ich dachte mir,
das ist vielleicht ein witziges Feature; wollte ich mal ausprobieren. Auf der Innenseite sieht man davon nur das Kabel, das später
zum Board verlegt wird.
DSCI2181.JPG
Zuletzt kam die Fassung für das Board, hier einmal mit eingesetzter Batterie und ohne die Gearbox:
DSCI2184.JPG
Und damit kann das Ding jetzt schon Paint füttern, wenn man die Kabel kurzschliesst ;-)

Da fehlt natürlich noch so Einiges und es sieht auch noch unsagbar hässlich aus, aber so langsam kann man doch die
Grundzüge eines Hoppers schon erahnen, oder?

Grüße
Jens
Zuletzt geändert von FeKaliumnitrat am 20.07.2018 15:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#4

11.07.2018 00:15

Episode 4

In den letzten zwei Bildern konntet ihr schon den Paintausgang vom Snopper sehen; als nächstes
kommt jetzt das Mumpelrohr, das die Paint zum Feedneck des Markierers leitet. Die Grundlage dazu
ist ein 18mm-Kabelrohr ausm Baumarkt, also denkbar einfach zu beschaffen. Mit dem Fön etwas
aufgeheizt kann man diese zurecht biegen, sodass die Form genau passt und die Paint widerstandlos
durchrutscht. Für die Optik wird das Rohr mit einer Lage schwarzem Kunstleder umwickelt; unter dem
Kunstleder verlaufen ausserdem zwei dünne Kabel (auf dem Bild schwach erkennbar):
IMG_1093.JPG
Dieses Rohr kann einfach in den Hopper gesteckt werden und "klinkt" sich dort ein, problematischer
ist jetzt die Feedneckseite. Für den Markierer kommt die Paint jetzt nicht mehr wie gewohnt von oben,
sondern muss direkt vorm Feedneck eine 90°-Kurve machen. Damit das reibungslos funktioniert, muss
eine bestimme Anordnung vorliegen: Der erste Paintball liegt in der Breach, der zweite liegt genau senkrecht
darauf und der dritte drückt möglichst genau im 45°-Winkel auf den zweiten. Jede Abweichung davon
bedeutet mehr Kraft, die zum Feeden nötig ist und kann im schlimmsten Fall Chops oder Jams verursachen.
An dieser Stelle des Projektes ist deswegen die größte Präzision nötig, weshalb ich das lieber nicht per Hand
fertigen wollte. Stattdessen hab ich ein CAD-Modell erstellt:
1.jpg
Ich hab euch auch mal ein animiertes Gif zusammengestückelt, ich hoffe das wird euch hier korrekt angezeigt.
Falls die Animation nicht laufen sollte, Rechtsklick und Link in neuem Tab öffnen oder das Bild runterladen:
1.gif
Das normale Feedneck wird vom Markierer abgeschraubt und dieses stattdessen angeschraubt. Das hat zusätzlich
den Vorteil, dass das Profil vom Markierer nochmal ca. 5cm niedriger wird, als wenn man hierfür das normale
Feedneck vom Markierer benutzen würde.
Jemand war so freundlich, mir das Teil auf seinem privaten 3D-Drucker zu drucken, leider war das aber nicht stabil
genug und ist recht früh zerbröselt. Von einer professionellen Firma sieht das aber nochmal deutlich besser und
belastbarer aus:
IMG_1091.JPG
In die obere Aussparung kommt der Tastschalter, der im oberen Bild auch zu sehen ist. Wenn Druck auf dem obersten
Paintball (der Ball, der genau im Knick sitzt) ist, ist dieser Taster aktiviert und der Hopper weiss, dass Paint ankommt.
Umgekehrt, nach jedem Schuss rutscht der Ball nach unten weg und gibt den Taster frei - der Hopper weiss, dass
geschossen wurde.
Man hätte an dieser Stelle auch Augen einbauen können; der Taster hat aber den Vorteil, dass er gleichzeitig auf eine
Mindestmenge an Vorspannung auf der Paint hin testet.
Hier einmal das zusammengesetzte Mumpelrohr; noch mit dem alten 3D-Druck, der später zerbröselt ist:
DSC01750.JPG
Es wurde ja schon kommentiert, dass Hersteller mal versuchen könnten sowas rauszubringen - ich glaube dieser Part
wäre dabei das größte Problem. Je nach Flaschenlänge und Markierer muss das Mumpelrohr andere Maße haben,
mal ganz abgesehen von Markierern, bei denen man nicht ohne Weiteres das Feedneck abschrauben kann.
Eine "richtige" Version dieser Idee müsste verschiedene Aufsätze liefern und irgendeine Art von flexiblem Rohr
haben. Keine Ahnung wie das funktionieren könnte, aber die wenigsten Spieler wären wahrscheinlich bereit sich auf
Bastelei einzulassen (siehe z.B. den Misserfolg des Q-Loader, Warpfeed, ect.).

Aber vielleicht fällt ja einem von euch was ein, ich bin immer offen für Vorschläge :)

Grüße
Jens
Zuletzt geändert von FeKaliumnitrat am 27.07.2018 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#5

11.07.2018 00:15

Episode 5

Als nächstes ist es an der Zeit, die grauenhafte Müllklumpen-Optik in etwas halbwegs Ansprechendes zu verwandeln.

Eine Option wäre gewesen, einfach alles schwarz zu lackieren. Da der Glasfaser-Verbundkunststoff aber naturgemäß sehr
rauh ist und überall kleinere Fehlstellen hat, müsste man vorher massive Schleif- und Spachtelarbeit da reinstecken, und
die ist bei Glasfaser und Epoxid immer recht unangenehm.
Stattdessen habe ich mich dazu entschlossen, den gesamten Hopper mit schwarzem Kunstleder zu überziehen. Dieses lässt
alle optischen Mängel des Grundmaterials sofort verschwinden, ist leicht zu reinigen und mit viel Glück sogar ein wenig
"bounciger" als Hartplastik. Ausserdem kann Kunstleder im Gegensatz zu Lack bei Treffern nicht abplatzen oder zerkratzen.

DSCI2195.JPG

Das Kunstleder wird mit Cyanacrylat (der ganz billige Sekundenkleber ausm 1€-Laden) auf die Schale geklebt, dieses hält
hervorragend an der Schale und auf der Textilgrundlage des Leders. Da das Leder ein wenig dehnbar ist, kann man es
auch problemlos auf Kurven und feinere Details aufspannen.

6.jpg
2.jpg

Der Nachteil ist allerdings, dass sich das Gewicht des Loaders (der auch vorher schon nicht leicht war) nochmal um gute 100g erhöht.
Alles zusammen (aber ohne Paint) bringt der Snopper es damit auf recht klobige 1100g. Das ist auch nicht weiter verwunderlich,
da das Grundmaterial der Schalen bereits vergleichsweise schwer ist und dann auch noch große Mengen Epoxidspachel und mehrere
massive Metallteile verbaut sind.
Andererseits habe ich aber auch keine Zweifel daran, dass professionell/industriell gefertige Schalen aus modernem Kunststoff da problemlos
ein halbes Kilo Gewicht rausnehmen könnten - und dann wäre man wieder beim Normalgewicht eines heutigen Loaders.

Und hier einmal den montierten Snopper:
3.jpg
5.jpg
4.jpg

Meiner Meinung nach ist das optisch durchaus zu verantworten; ausserdem könnt ihr euch anhand der letzten drei Bilder vielleicht grob
vorstellen, wie frei die Sicht oberhalb des Markierers etwa ist.

Jetzt fehlt aber natürlich noch ein Board, um dem Hopper beizubringen wann er füttern soll ...
Zuletzt geändert von FeKaliumnitrat am 03.08.2018 16:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#6

11.07.2018 00:15

Episode 6

Das Board muss jetzt die Batterie, Motor und den "Drucksensor" am Feedneck miteinander verbinden und dabei halbwegs "mitdenken".
Da ich mir mittlerweile halbwegs brauchbares IC-programmieren beigebracht habe, sieht die Schaltung selbst ziemlich langweilig aus -
ein ATMega16 (ein IC mit 16MHz-Prozessor und 44 "Beinchen") nimmt den halben Platz ein, dazu ein paar LED-Anzeigen und der Rest
ist lediglich eine konstante Stromversorgung für den IC. Ausserdem gibts eine kleine Taste neben der Anzeige.
Das schöne ist jetzt: Weil durch den Taster im Feedneck jeder nachgefütterte Paintball registriert wird und das Signal ohnehin über einen
Controller läuft, kann man da auch problemlos einen Ammo-Zähler mit einprogrammieren!

Der in den Chip einprogrammierte Code macht kurz zusammengefasst folgendes:
- wenn nichts passiert, warte 5 Minuten und schalte dann die LED-Anzeige aus (Strom sparen)
- wenn du im Stromsparmodus bist und es passiert was, schalte die Anzeige wieder ein
- wenn der Taster im Feedneck öffnet (Ball ist verschossen worden): schalte den Motor ein, ziehe 1 vom Munitionsstand ab
- wenn der Taster im Feedneck schliesst (Ball ist nachgefüttert): schalte den Motor 1 Sekunde später aus (Vorspannung aufbauen)
- wenn der Motor an ist und es kommt keine Paint an, schalte den Motor abwechselnd an und wieder aus (Unjam)
- wenn der Motor an ist und es kommt keine Paint an und der Munitionszähler ist bei Null, schalte nach 1 Minute den Motor ab
- wenn die Taste am Board gedrückt wird, setze den Zählerstand zurück auf Maximum (potten, Maximum = 111)
- wenn die Taste am Board für 5 Sekunden gehalten wird, schalte aus (abschalten)

Der gesamte Code ist kompiliert 1018 Befehlszeilen lang, was garnicht mal so überschaubar ist. Das liegt in erster Linie daran, dass
für die Ammo-Anzeige 21 LEDs unabhängig voneinander angesteuert werden müssen; das macht die Geschichte vergleichsweise
unübersichtlich. Ich kann den Sourcecode hier scheinbar nicht als Anhang hochladen, falls es jemanden interessiert verschick ich
den aber gerne per Mail.

Nur für Elektroniker interessant/lesbar:
► Text zeigen
In den Fotos vom Board ist ein schwarzer Stecker mit 6 Kabeln angelötet, das ist die Schnittstelle fürs Programmieren des IC. Sobald alles lief, kam der natürlich ab:
1.jpg
2.jpg

Probleme gab es in erster Linie dadurch, dass ein Gleichstrommotor ganz ordentliche Störspannungen um sich werfen kann und
der IC dann in Panik gerät. Ausserdem frisst das Einschalten des Motors dem IC für einige Millisekunden sämtlichen Strom weg.
Die Stromversorgung des ICs musste deswegen stark gepuffert und gegen Störsignale gesichert sein, bevor irgendwas funktioniert hat.

Nachdem ich die Lektion gelernt hatte, funktionierte das aber einwandfrei. Auch der Zählmechanismus (der ja doch eher simpel
aufgebaut ist) tut sehr viel zuverlässiger seinen Dienst, als ich das erwartet hatte - auf eine gesamte Hopperfüllung verzählt der sich
im Schnitt um einen Ball. Das ist genauer als man überhaupt potten kann, von daher halte ich das Konzept absolut für nutzbar, auch
in anderen Hoppern.

Ich hab die letzten paar Schüsse mal abgefilmt und euch ein animiertes Gif davon zusammengeschnippelt. Wenn euch die Animation
nicht korrekt angezeigt werden sollte, Rechtsklick und in neuem Tab öffnen oder das Bild runterladen:
gif.gif
gif.gif (445.04 KiB) 187 mal betrachtet

Wenn die Muni bei Null ankommt, blinken drei Nullen um das möglichst sichtbar darzustellen. Ob man das unbedingt sieht ist aber
fraglich, da das Display zwar meist im Sichtfeld ist aber nicht direkt auf einen zu leuchtet. Eine 45° schräg gestellte Anzeige wäre dafür
wahrscheinlich deutlich besser gewesen, passte aber hier nicht anständig zu Gehäuse und Board.

Der Snopper ist damit vollständig und betriebsbereit - nächstes Mal gibts noch ein ausführliches Fazit und Bilder!
Zuletzt geändert von FeKaliumnitrat am 10.08.2018 21:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#7

11.07.2018 00:15

Das Fazit

Der Snopper hat sein wichtigstes Ziel auf jeden Fall erreicht - hat durchaus Spaß gemacht mal wieder ein größeres Bastelprojekt anzugehen.
Zum Abschluss will ich aber einmal durchgehen, was meiner Meinung nach besonders gut funktioniert - und was im Nachhinein betrachtet
verbessert werden müsste, um zu einem im Alltag verwendbaren Hopper zu kommen:

- Geringe Kapazität
In den Snopper passen lediglich 111 Bälle, also nichmal ein gesamter Pott. Man könnte den Platz sicherlich um einiges besser ausnutzen, aber
in die grobe Nähe von 200 Schuss zu kommen dürfte platzmäßig sehr schwierig werden. Man kann den Hopper halt nicht noch höher, breiter
oder tiefer auslegen, weils dann Maske, Händen oder Schulter in die Quere kommt.

- Befremdliches Potten
Man kann potten, allerdings ist die Bauform naturgemäß sehr flach. Die Paint rutscht deswegen nicht in einem Schwung in den Loader,
sondern bleibt erstmal eine Weile im Hinterteil liegen und verteilt sich erst nach vorne, wenn man den Marker leicht schräg hält oder schüttelt.
Das bedeutet letzten Endes, dass man zum Potten den Lauf vom Ziel nehmen muss und nicht gleichzeitig Lines legen kann. Ich bin mir nicht
ganz sicher, ob man das Problem bei dieser Bauform überhaupt ganz lösen kann - eventuell eine Wippe wie beim Rotor?

- Bauform ist Markierer- und Flaschenabhängig
Ich denke, dass dies einer der entscheidenen Punkte ist, warum sowas noch nie professionell umgesetzt wurde. Der Snopper muss unterschiedlich
geformt sein, je nach Flaschengröße (auch: Bottlecover/kein Bottlecover) und Markierer. Eine kommerzielle Version müsste irgendwie auf jede
Flasche passen und ein flexibles Mumpelrohr nutzen.

- Etwas andere Schulterhaltung als sonst
Durch den zusätzlichen Platz und das zusätzliche Gewicht auf der Flasche hält man die Flasche ein paar cm weiter unten in der Schulter als sonst,
dadurch ist es merkbar schwieriger den Ellenbogen möglichst nahe am Körper zu halten. Es wäre besser, wenn der Hopper etwas kleiner und
wesentlich leichter wäre.

+- Geringe Kadenz
Der Snopper kann (kein Droptest, sondern auf dem Markierer) konstant 10-11 bps füttern, etwa 15 bps bei kurzen Salven, das ist recht wenig
im Vergleich zum heutigen Durchschnitts-Hopper. Allerdings muss man halt auch einsehen, dass hier ein ranziges altes Halo-Getriebe am Werke
ist, das völlig entgegen seiner Bestimmung vertikal gestellt läuft - also kein Wunder. Ein moderneres Design der Mechanik würde da sicherlich
mehr rausholen können.

+- Das Ding ist sackschwer
Ich fand es im Test erstaunlich einfach, damit einen guten Sprint hinzulegen, aber 1.1kg ohne Paint geht auf Dauer schon merkbar auf die Arme.
Andererseits würde aber eine professionell aus modernem Kunststoff per Spritzguss hergestellte Schale die ganze Geschichte sofort ein halbes
Kilo leichter machen.

+ Das Ding funktioniert tatsächlich!
Mal im Ernst, wer geht denn ernsthaft davon aus, dass ein selbstgebauter Hopper tatsächlich spielbar ist? Ich hab den Snopper nen gesamten
Tag lang gespielt und soweit keine Probleme gehabt, keine Ausfälle, keine Chops, nix. Ich weiss, für einen kommerziellen Hopper sollte das der
Normalfall sein, aber bei nem Hobby-Selbstbau? Beim ersten Versuch? Ohne Nachbearbeitung? Ich bin damit durchaus zufrieden!

+ Das Snappen
Das Gewicht des Hoppers vom Markierer runter zu haben macht wirklich einen Unterschied beim Snappen. Man muss (zumindestens gefühlt)
die Birne etwas weniger weit aus der Deckung halten und die Bewegung ist insgesamt spürbar schneller.

++ Die Ammo-Anzeige
Warum hat das nicht mittlerweile jeder Hopper!?! Im Ernst, wenn ich sowas zusammenschustern kann - und es funktioniert absolut traumhaft
zuverlässig - dann müsste das mittlerweile jeder Hopper haben! Tatsächlicher Nutzen hin oder her - Stil gewinnt!

++ Das Sichtfeld
Am Anfang fällt es irgendwie schwer auf die freie Sicht klarzukommen - ich hab beim Spielen eine ganze Weile lang trotzdem versucht, am imaginären
Hopper vorbeizuschauen. Einmal über die Gewohnheit hinweg ist dies aber der wahrscheinlich größte Pluspunkt von diesem Konzept, man sieht
halt gefühlt doppelt so viel wie normal.

++ Un-bunker-barkeit
Eigentlich ungeplant hat der Snopper ein überraschend cooles Feature - man kann nicht mehr gebunkert werden. Am Spieltag habe ich das zweimal
etwas überrascht festgestellt; wenn man das Geballer auf sich zurennen hört, kann man kurz nur den Lauf aus der Deckung halten und die
arme Sau wegschiessen. Derjenige müsste im Laufen den 3x4cm großen Feedneck-Aufsatz treffen um dich rauszuholen, während du lustig
in seine Richtung rotzen kannst.
Ich hatte die Möglichkeit überhaupt nicht auf dem Schirm bis ich damit aufm Feld stand, im Nachhinein ist dies für mich das beste am gesamten Snopper.

Ich hoffe ihr hattet ein wenig Spaß das hier mitzuverfolgen, vielleicht inspiriert das ja sogar jemanden von euch zu einem eigenen Projekt.

Es würde mich freuen, wenns hier zum Abschluss nochmal rege Beteiligung gäbe, eure Verbesserungsvorschläge und Ideen würden mich sehr
interessieren.
1.jpg
2.jpg
3.jpg

Beste Grüße
Jens
Zuletzt geändert von FeKaliumnitrat am 17.08.2018 23:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#8

11.07.2018 08:33

Bin gespannt wie es weiter geht. Endlich kein Strafe mehr ziehen weil ein unbemerkter Hoppertreffer - dann direkt in the Face merk ich wenigstens LOL...…
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#9

11.07.2018 08:33

Serious!?
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#10

11.07.2018 08:43

Serious, das Ding gibts echt.
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#11

11.07.2018 09:12

Nette Idee, aber gibts doch schon?

http://shop.empirepaintball.com/product ... der-marker

:wink: :P
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#12

11.07.2018 12:29

Stell mir den Gerät beim Potten, vorallem wenns eng wird in der Deckung, echt unhandlich vor.

und wenn ich das richtig sehe hast du eine aussparung drin, wenn man die knarre auf der rechten seite hat. Was passiert wenn du links raus ballern willst?
sollten nicht beide seiten symetrisch sein weil du ja auch beide seiten spielst?
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#13

11.07.2018 17:30

Total bescheuert! Find ich gut, weiter machen! :D

Wie alltagstauglich das Dingens dann ist sei mal dahingestellt, aber hau rein! Selfmade ist immer cool!
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#14

11.07.2018 23:34

Wow, noch nicht mal nen Tag online das Ding und schon so eine Ladung Feedback auf dem Teller. So gefällt mir das.

Ich werde versuchen hier halbswegs zügig auf alle Fragen zu antworten, bitte aber um Verständnis, dass das auch mal
ein paar Tage dauern kann.

@snowhover: Irgendwann ganz am Ende gibts sicherlich ein paar Frontalaufnahmen davon, wie das aussieht wenn man
damit aus der Deckung schielt. Wenn ichs nicht vergesse.

@DocHolliday: Der Stand von den Fotos aus Episode 1 war tatsächlich ca. ein dreiviertel Jahr vor der Ankündigung
der Dfender, also lange her. Ich hab gerade nochmal in meinem Backup der ganzen Bilder rumgewühlt, aber leider keinen genauen
Zeitstempel mehr gefunden. Der Snopper ist jedenfalls nicht von dem Empire-Ding inspiriert, von dem wusste damals noch keiner.
Und dann lag das Projekt irgendwann eine gaaanze Weile lang brach...

@Wheeler: Potten im Stehen oder Knien ist kein Thema; liegend im Snakebeam könnte aber tatsächlich recht ungewohnt sein.
Und du siehst das richtig, der Hopper ist unsymmetrisch. Die "Aussparung" hat aber nichts mit dem Handling zu tun, das hält
sich von beiden Seiten genau gleich. Das hat nen anderen Grund, da wirste dich bis Episode 3 gedulden müssen ;-)

@assi: Genau das. Das soll hier kein serienreifes Produkt für den Ligabetrieb werden, sondern ein Bastelprojekt spaßeshalber.
Vielleicht inspiriert das ja ein paar Leute zu eigenen Projekten - oder die Leute hier inspirieren mich zu irgendwas.

Grüße
Jens
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#15

12.07.2018 13:02

Warpfeed gabs doch früher schon.
Jens
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#16

12.07.2018 22:52

^^ hat u.a. immer auf einer Seite rausgeguckt
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#17

13.07.2018 11:41

Tippman hat da auch was echt hässliches zu im angebot https://www.paint-supply.net/dein-news- ... nn-raider/ :eeku:
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#18

13.07.2018 20:03

Oh Gott, das Tippmann-Ding kannte ich noch nicht XD
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#19

14.07.2018 14:01

Es gab doch schon lange keine richtige Inovation mehr. Wenn das von einer Firma wie Virtue, Dye oder Planet richtig umgesetzt werden würde, das wäre doch mal was (fast) komplett neues und ein Schritt in richtung Zukunft
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#20

14.07.2018 20:11

ich find die Idee auch ganz geil, auch wenn ich befürchte das Mopped wäre mir beim Snappen im Weg und würde mir an die Maske stoßen.

Ich bin gespannt ^^
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#21

18.07.2018 14:32

Das Tippmann Teil ist echt gruselig...
Bin derb gespannd wie es weiter geht!
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#22

19.07.2018 18:25

Ich verstehe die Art der Veröffentlichung des Projektes nicht. Wir sind hier schließich nicht bei Youtube etc, wo man seinen channel mit content füllen muss.
Die Kritik hat also nichts mit dem Produkt zu tun, sondern mit der Art der Veröffentlichung.

Lustiges Projekt, aber was das Handling auf dem Feld angeht, so halte ich es eher für unpraktisch. Nachpotten während des schießens ist eher unpraktisch, wenn nicht sogar unmöglich, da Kopf/Maske der nachpottenden Hand im Weg sind, bzw die Hand die Sicht versperrt. Wenn da noch die Mechanik eingebaut wird, ist die Paintanzahl eher marginal anzusetzen. Für mehr als einen Snapshooter nicht verwendbar. Im normalen Spielgebrauch also eher nix.
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#23

27.07.2018 14:03

Alter Sack; nichts für ungut, aber ich schreibe das hier in dem Format das mir am meisten Spaß macht. Und ich habe mehr Spaß dabei mich
Freitags gemütlich für ne Stunde hinzusetzen und eine gut bebilderte, halbwegs überlegte Seite zu schreiben als das gesamte Projekt in einen
Post fassen zu müssen. Und wenns dann nur 20 Leute gibt, die sich das regelmäßig interessiert durchlesen ist mir das lieber als wenns 5000 Klicks
gibt von Leuten, die einmal durch die Bilder scrollen. Das muss nicht jedem gefallen, ich werd schließlich nicht dafür bezahlt.

Giga, so wie andere das ja auch schon gesagt haben: Das Handling mit der Maske ist definitiv anders, da hast du auf jeden Fall recht.
Eine Sache sollte man im Hinterkopf behalten, man legt normalerweise seine Rübe über die Flasche, damit man am Hopper vorbei quer
über die Seite vom Lauf schauen kann. Da aber hier die Oberseite vom Markierer völlig frei ist, kannst du den Kopf ein paar cm weiter
in der Deckung lassen und gerade über den Lauf sehen, bist also nicht mehr (so weit) mit dem Gesicht über der Flasche.
Über die Oberseite vom Lauf zu zielen ist aber auf jeden Fall hart ungewoht, das kann man nicht anders sagen. Und ich würde vermuten,
dass es auch ein Stück weit von der jeweiligen Maske abhängt. Mein Punkt ist: Das Problem ist auch m.M.n vorhanden, aber weniger schlimm
als man vielleicht befürchten würde.

Vielleicht spielt hier ja jemand die Dfender oder das Machwerk von Tippmann, die könnten die Spielbarkeit von sowas wahrscheinlich deutlich besser
beurteilen als ich.
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#24

27.07.2018 14:31

Wenn du fertig bist schick mir das Ding und ich mach n Test xD

Ich bin da einfach skeptisch, aber hut ab vor der arbeit!
Coole Idee!
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Re: Hopper-Selbstbau: Der Snopper

#25

27.07.2018 15:55

Jens hat geschrieben:
12.07.2018 22:52
^^ hat u.a. immer auf einer Seite rausgeguckt
Sorry, aber dann hast du definitiv falsch damit gespielt. :loli:

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